Frank Lehmann
Mit flotten Sprüchen erklärt Frank Lehmann den Zuschauern der ARD das Geschehen an der Frankfurter Börse. Für den bekennenden evangelischen Christen ist der Wertpapierhandel keine unmoralische Veranstaltung. Denn Geldverdienen sei menschlich, sagt er. Und was menschlich ist, könne nicht ganz unmoralisch sein.
Frank Lehmann wurde 1942 in Berlin geboren und mit 8 Jahren „aageplackt“ (importiert), wie die Frankfurter sagen. Er absolvierte eine Ausbildung zum Industriekaufmann Verlag bei der „Frankfurter Rundschau“ zum „Wirtschaftsjournalisten“ bei der Nachrichtenagentur VWD. Er erwarb das Abitur auf dem 2. Bildungsweg, studierte Betriebswirtschaftslehre an der Uni Frankfurt.
Seit 1978 hat er eine Festanstellung beim Hessischen Rundfunk, zuerst als Leiter Redaktion „Tagesschau“ (Hessen), dann als Moderator der „Hessenschau“ und anderer Sendungen. 1984 bis 1989 war er Leiter der „Hessenschau“ und von 1989 bis 2001 Leiter FS-Wirtschaftsredaktion. Parallel dazu begann der Aufbau einer Redaktion „Börse“, die noch 1989 mit regelmäßigen Börsen-Berichterstattungen in ARD-Morgenmagazin, ARD-Mittagsmagazin, Tagesschau, Tagesthemen und anderen ARD-Sendungen begann. Seit August 2001 ist er Leiter der neuen Abteilung „FS-Börse“. Als Initiator und Moderator der Sendung „Börse im Ersten“ in der ARD, - mit rund 3 Millionen Zuschauern die erfolgreichste TV-Börsensendung Europas - ist er dem „Ersten“ bis heute treu geblieben.
